Wie aus der "Red Z" die "Black Red" wurde...

-- Termine und mehr --

Stammtische: KawasakiS NRW 09.03.2024 in LÜNEN

Treffen: (27.) 28.-30.6.24: NEUHOF | 25.- 28.7.24: Bad Aibling

  • Hallo Gemeinde.

    Der Umbau ist zwar schon etwas her. Auch bin ich hier schon seit 2014 Mitglied. Aber den Umbau/Neuaufbau 2020 habe ich noch nicht erzählt.


    Vorgeschichte:

    Meine erste Zephyr 750 (Bj.1992) kaufte ich ca. 2001 in Dresden. Sie war petrolgrün und bis auf den Lenker komplett original. 2003 habe ich sie trotz großer Begeisterung wieder abgegeben, um einen längeren Auslandsaufenthalt zu finanzieren. Manchmal ist das so.

    Vergessen habe ich das Zephyrgefühl aber nie.


    Neuanfang 2012:

    Also kaufte ich 2012 die jetzige Maschine, meine 2. Zephyr 750: eine ZR750C4, also BJ.1994. Wie sich herausstellte, verlor sie Öl. Der Verkäufer konnte nicht mehr kontaktiert werden. Gekauft wie gesehen. Pech. Werkstattkosten nach 14 Tagen: ca. 1000€, Motor abgedichtet, Federgabelrevision mit neuen Wilbersfedern. Alle Flüssigkeiten, Zündkerzen, Batterie, Reifen, Bremsbeläge erneuert.

    Das Mopped war zunächst original weinrot. Der Tank war nachlackiert worden, was mir der Käufer auch verschwiegen hatte. Jahrelang wünschte ich mir eine Neulackierung... Zustand sonst gut, alles relativ original, nur anderer Lenker (LSL).

    2014 habe ich dann das Originalrücklicht gekürzt.

    Ebenfalls 2014 wurden die Originalblinker durch etwas kleinere Blinker (Triumph), die auch eine Chromkappe haben, ersetzt.

    Auch in 2014 hat ein Sattler den Sitzbankunterbau erneuert und den alten Original Sitzbankbezug gegen einen neuen Bezug der 1100er getauscht.

    Ca. 2015 habe ich dann die Original Aluräder durch Speichenräder der ZR750D ersetzt.

    Dann passierte erstmal umbaumäßig nicht so viel.


    2020 Corona

    Zeit. Neuaufbau. Bis auf den Motor wurde das komplette Mopped von einem Fachmann aus dem Bekanntenkreis zerlegt, gereinigt und verschlissene Teile ersetzt. Motorseitendeckel, Ventildeckel, Standrohre und Riser wurden poliert. Es wurden rundum Stahlflexleitungen verbaut. Natürlich wurden auch alle Flüssigkeiten, Zündkerzen, Reifen und Dichtungen an den verschiedenen Deckeln erneuert. Danke an dieser Stelle an Tibor.

    Zeitgleich wurde von einem befreundeten Lackierer ein Lacksatz (von einer Ersatzteilmaschine) in aufwendiger Handarbeit aufgearbeitet und neu lackiert. Ich glaube, inklusive Klarlack sind es 12 oder 13 Schichten Lack. Danke an Marcus. Wahnsinn.

    Unten ein paar Bilder vom Lackiervorgang. Die ersten Bilder ließen mich tatsächlich zusammenzucken. Lackierer: "Warte ab!"

    Jetzt sieht die "Black Red" immer noch wie eine normale Zephyr aus, aber irgendwie doch ein bisschen anders. Und das war das Ziel. ;o)

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