Bei der 750er könnte ich einiges mitreden......
Ich würde die Luft nur langsam hochsteigern, ICH lege großen Wert auf möglichst laminare Strömung,
d.h. keine seitlichen Löcher oder so.
Bei meiner ZL hat sich gezeigt, dass die mehr Luft automatisch mehr Sprit durch die Hauptdüse zieht (AFR-Kurve),
weshalb ich wieder rückbauen mußte.
Bei der 750er war ich auch zu fett (AFR-Kurve) , von 3x0,5mm Nadelunterlage hab ich eine weg.
In beiden Motoren sind die Nadeln jetzt schlanker, kommt drauf an, was drin ist.
Ohne Kasten kann gut aussehen, sich auch gut anhören.
In der Fachliteratur (wo?) hab ich mehrfach gelesen von 10ltr Airbox pro Liter Hubraum als Ideal!!!
Die Gerüchte von der thermischen Belastung der 11er bei Leistungserhöhung kann ich nicht beurteilen,
Aber auch sowas kann man ändern.
Als effektiv hat sich bei mir erwiesen alle strömungs-spritfluss berührten Bauteile zu verbessern,
und sei es nur die Unzulänglichkeiten bei der Produktion zu beseitigen. Grate etc., selbst die Düsenkanten
hab ich minimal gebrochen, wenn es mir sinnvoll erschien.
Schieber bohren (nur wenig!), Wände glätten (600er).
Am Block die Einlasskanallöcher anschauen, Gummis hinten und vorne lassen sich weiten, ausdremeln oder auch nur die Gussnaht entfernen.
Ohne Prüfstand, insbesondere wegen der optimalen Gemischwerte mit AFR (AirFuelRatio) halte ich es für nicht möglich.
Das Vergaser-Funktionsdiagramm kennst du?
Und nur nebenbei: Bei der 750er hatten die Krümmer am EIngfang ne richtig fette Schweißraupe......
Usw...
Dynojet-Düsen sind mir wegen des schlanken Kopfes zu wackelig.
Eher würde ich die originalen abdrehen - 1/10mm und gewußt wo.....