Was mich, gerade was die weniger befähigten (unabhängig vom Alter) ganz massiv stört,
Die Art wie heute unterrichtet wird.
Auf der einen Seite bin ich einigermaßen angetan, wie die digitale Welt einbezogen wurde.
Auf der anderen sehe ich es als Witz.
Als ich den B vor 24 Jahren gemacht habe, hieß es lernen, lernen, lernen.
Aus dem Buch.
Entweder du hattest den Stoff verstanden und intus, oder du hast gnadenlos verkackt.
Heute, zumindest in der Fahrschule in der ich war für den A, ist ein Buch mehr zum Nachschlagewerk verkommen und alles läuft über eine Lern-App.
Die ist Narrensicher und führt einen Schritt für Schritt durch den Stoff und auch erst dann weiter, wenn man einen Schritt relativ fehlerfrei drin hat.
Im Vergleich zu früher eine enorme Erleichterung.
Was mich beim B Wochen kostete, hatte ich beim A nach einer Woche durch.
Wie ein Spiel durchgezockt und schnell wieder aus dem Kopf, nachdem ich die Prüfungen absolviert hatte.
Selbst am Simulator kann man Fahrstunden nehmen... Zumindest für PKW.
Der alte Weg war beschwerlicher und hat viel mehr ausgesiebt, wie ich finde.
Aber grundlegende Verkehrserziehung beginnt im Elternhaus.
Da mangelt es heute.