Beiträge von Chris82

    @chris

    ... und zwar nicht, weil Du keinen Bock drauf hast, ...

    *seufz

    Polieren ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung, aber ich möchte das mein Moped wieder schön da steht.

    Das rote Tuch bezog sich viel mehr auf den Werkzeugbau, denn da sind sehr viel höhere Anforderungen an zu erzielende Oberflächengüten anzutreffen.

    Als kleines Beispiel, eine Fläche der Größe einer Bankkarte benötigt vom feingefrästen (vergleichbar Dichtflächen am Motor) zur feinstmöglichen Oberfläche

    (jenseits Spiegel) und geometrisch korrekt, mehrere Tage in Handarbeit, mehrere Polierpasten (deren Gegenwert fast mit Gold aufzuwiegen ist), sowie zahlreiche Arbeitsgänge und penibelste Sauberkeit, in der bereits Staub in der Luft dein Feind ist.

    Das Ergebnis ist dann zwar absoluter Wahnsinn, weil jeder normale Spiegel dagegen Stumpf wirkt, aber so ganz geistig fit ist man danach irgendwann auch nicht mehr.

    Das 0815 polieren an Fahrzeugen ist dagegen erfrischend schnell zu erledigen und stört mich daher eher weniger, was aber nichts an meinem Perfektionszwang ändert, wenn ich erstmal dabei bin.

    Mir geht es nur darum die Intervalle möglichst lange hinauszuziehen.

    Meine Lieblingspolituren für quick and dirty auf Metall sind übrigens Unipol und Wiener=Kalk.

    Was ich mir zu Gundelputz angelesen habe, scheint es eine gebrauchsfertige Paste aus Wiener=Kalk zu sein.

    Ich kann mich da aber auch irren.

    Aber erstmal danke für die ausgiebigen Beiträge.

    ... Zu diesen Teilen gehört wiederum, dass sie einem erforderlichen Maß an Pflege und Aufwendung bedürfen...

    ... denke ich ein Motorrad mit mehr Plastik ( und dadurch weniger Pflegeaufwand ) wäre für dich dann vielleicht sinnvoller...

    Gnaaa,

    so meinte ich das nicht.

    Sonst würde ich mir jetzt nicht die Arbeit machen, wenn mir das auf den Sack ginge.

    Und wie erwähnt, zwischendurch mal aufpolieren ist kein so großer Akt wie beim ersten Mal.

    Und polieren im Werkzeugbau ist eine ganz andere Geschichte als an Fahrzeugen. Letzteres ist harmlos.

    Ich mag den kalten Chromglanz nicht sooo. In Maßen ok.

    Poliertes Alu ist etwas dezenter.

    Schwarz verchromen wäre vielleicht was, wobei ich kein tiefschwarz nehmen würde, noch leicht silbrig...

    Polieren ist mir eigentlich ein rotes Tuch.

    War Teil meiner Ausbildung und tooootlangweilig.

    Im Werkzeugbau aber ein ernstes und unausweichliches Thema...

    Und jetzt so im mittleren Alter scheine ich die mentale Reife erreicht zu haben, mich damit wieder auseinander zu setzen...

    Verchromen möchte ich eigentlich nicht, wäre aber über meine Firma nicht das Problem.

    Und ich werde mich wohl in nicht all zu ferner Zukunft persönlich damit beschäftigen.

    Mir würde es genügen, wenn es eine Möglichkeit gäbe, die Oberfläche für zwei drei Monate zu konservieren. Kurz aufpolieren ist ja keine Arbeit wenn man einen guten Ausgangspunkt hat.

    Im Netz fand ich irgendwo einen Tipp, es mit Hartwachs zu versuchen. Habe ich heute eingekauft und werde es bei Zeiten versuchen. Ich muss noch meine Politurbestände wieder aufstocken.

    Aber ich wollte mal mehr Meinungen einholen.

    Mit was konserviert/schützt ihr so die polierten Alu-Anbauteile?

    Ich habe gestern angefangen das ein oder andere wieder aufzupolieren, da alles Stumpf und matt geworden ist.

    Und was kann und darf ich so an meinen Felgen machen? Gerade die Hinterrad sieht schon recht mitgenommen aus. Viele angelaufen Stellen unterm Klarlack.

    Da polieren, verdichten und pulvern ja offiziellen Anstoß finden, wäre mein Gedanke den Klarlack abtragen und dann mit Schleiffließ in Rillenrichtung wieder aufhübschen und neu lackieren.

    Das hatte ich hier mit meinem Zelt ja auch.

    Tagelang Sprühregen, Luftfeuchtigkeit kurz vor 100%, kaum Wind und dann Frost.

    Der hat die Feuchtigkeit aus dem Boden geholt und überall anfrieren lassen.

    Dann wieder Tauwetter und das ganze Spiel von vorne.

    Meine dicke ist jetzt an allen nackigen Stellen mit WD 40 abgerieben und ich habe ein Funkthermometer mit Hygrometer ins Zelt gelegt.

    Ein kleiner Lüfter saugt rund um die Uhr langsam Luft herein und wenn ich bedenklich viel Kondensat sehe, schmeiße ich für ein paar Stunden den Heizlüfter an und halte das Zelt zwischen 15 und 20 Grad.

    Den Fußboden habe ich gestern mit Teichfolie ausgelegt, damit keine zusätzliche Feuchtigkeit mehr durch das Pflaster ins Zelt wandern kann und es kommen noch OSB Platten rein.

    Die Plane will ich innen noch mit ein paar Lagen Packdecken abhängen, als leichte Isolation.

    Ich hoffe das dann alles weitgehend trocken bleibt.

    TÜV ist mir egal, Reifenbindung ist ausgetragen.

    Da mir auch ein Reifenwechsel ins Haus steht und dieses ganze Thema, trotz intensivem einlesen, einfach nur verwirrend ist,

    Wenn ich die ganzen Reifen in meinen Papieren streichen lasse, kann ich also fahren was mir gefällt und ich muss nie und nimmer mehr zum TÜV wegen Abnahme?

    Ich war Freitag noch abends zwei Stunden unterwegs. Den Umstand nutzen das es zum einen recht warm war und selbst die Straßen mal trocken waren.

    Ich war doch einigermaßen erstaunt, dass der Scheinwerfer genug Licht raushaut und es recht angenehm im Dunkeln war.

    Gestern und heute immernoch warm, aber nur am nieseln und dadurch nichts von dem geschafft was ich vorhatte. X/

    Mit 15 in der Schule den Mofaschein für 15 Mark gemacht.

    Dann jahrelang auf dem Familienerbstück, Puch Maxi N, durch die Gegend gezogen. Auf dem Land war Motorisierung einfach unabdingbar wenn man irgendwohin wollte.

    So auch ganzjährig zur Ausbildung ins 20km entfernte Lippstadt, was gerade im Winter ne tolle Sache war, gerade wenn man keine Handschuhe hat, weil der Einzelhandel seinerzeit noch fast nichts für Grabschaufeln hatte.

    Viel später (so 2007 rum) hatte ich dann mal für meine Holde einen 50er Roller besorgt (hatte Probleme mit den Knien), den ich auch hin und wieder nutzte, mir der Lärm für das bisschen Vortrieb aber tierisch auf den Sack ging und ich ihn nach ihrem ableben wieder abstieß.

    Anfang diesen Jahres habe ich mir dann einen E-Roller zugelegt, für meinen doch recht kurzen Arbeitsweg.

    Der hat mir, gerade weil kein nervtötender Zweitakter drunterhängt, dermaßen Spaß gemacht, das ich ihn wann immer möglich gefahren bin. Über 2000km in ein paar Monaten.

    Dann stand fest, ich brauche was ohne bindende Strippe, und so machte ich Anfang Herbst den Schein und aus dem Nachlass eines nahen Freundes kam dann die 11er zu mir, die mir viel Freude bereitet.

    Ich habe ein 4x4m Mittelalter-Zelt mit ziemlich derben Heringen, dafür habe ich einen entsprechend fetten Hammer.

    Der war es aber nicht.

    Ich dachte, ich probiere es spaßhalber mal mit der Meißel-Funktion des Bohrhammers, bevor ich in den Keller latsche und die Kiste mit dem Hammer ausgrabe.

    Ich habe ziemlich blöd aus der Wäsche geschaut, als der erste Erdnagel quasi samten saugend im Boden verschwand.

    So ganz entgegen meiner Erwartung.

    Keine 5 Minuten später waren alle 6 bis auf die letzten 5cm versenkt.

    Dabei hat mein Maschinchen gerade mal 2 joule:/

    Das so etwas mit einem Stemmhammer geht wusste ich, aber mit so einer kleinen Bohrmaschine...

    Vorher habe ich natürlich entsprechende Löcher ins Pflaster gebohrt, das hat erheblich länger gedauert.