Beiträge von Chris82

    Tja, was auch immer die unter beschädigen verstehen...

    Aktueller Stand, nur eine Kerze weigert sich beharrlich gegen diese Prozedur.

    Die anderen konnte ich nach ein paar weiteren Behandlungen auf den Stand der anderen bringen.

    Das mit dem ausgiebigen Warmlauf ist auch meine Erkenntnis.

    Nochmal wie Sonntag mache ich das nicht.

    Als sie noch viel zu fett lief, war das überhaupt kein Problem. An und los, sie reagierte kaum eine Minute nach Start aufs Gas.

    So, und schon sind wir wieder auf Sendung.

    Alle Kerzen haben nach vollständigem auskühlen ihre anfänglich gemessenen Werte bezüglich des Entstörwiderstandes, bis auf minimale Abweichungen.

    Bei 5 Kerzen ist der Widerstand zwischen Anschluss und Elektrode bei unendlich geblieben, die anderen drei haben einen zweiten Brand bekommen. Mal sehen was sie dann noch zu melden haben.

    Werte einer jungfräulichen Kerze folgen morgen, wenn ich sie im Kofferraum gefunden habe ?

    Willkommen an ihren Empfängnisgeräten liebe Leserinnen und Leser.

    Heute nicht ganz live aus Chrikkis Kochstudio, eine neue Sendung mit dem Thema

    Zündkerzen frittieren leicht gemacht.

    Ob's Erfolg hat und schmeckt? Keine Ahnung.

    So, nachdem ich ja nun acht, recht junge, Kerzen gegen noch jüngere austauschen musste, konnte ich einfach nicht akzeptieren das die einfach so kaputt sein sollen von ein paar Tropfen Benzin.

    Die altbekannten Tricks wie Drahtbürste, Schmirgel, Feuerzeug und Druckluft ziehen den Hering hier ja nicht vom Teller.

    Ich habe denn mal die alten Kerzen einmal alle mit dem Multimeter geprüft und diverse mehr oder weniger interessante Dinge feststellen können.

    Erstens, der Entstörwiderstand ist in seinen Werten von Kerze zu Kerze sehr variabel. Von 4 bis 6 kOhm war alles vertreten.

    Zweitens, der Widerstand zwischen Kontaktgewinde und Elektrode, also dem lustig krummen Drahtschniepel, variierte ebenfalls bei allen Kerzen.

    Undzwar zwischen 400kOhm und 2MOhm.

    Nun dachte ich, ich könnte mit einer meiner Reservespulen, etwas Kabel und einer Bakterie eine Teststrecke drechseln, aber nichts funk(tionier)te.

    Da ich mir gern die Beiträge dieses liebenswürdig verrückten Engländers namens Millyard ansehe, entging mir auch nicht seine Art Kerzen zu reinigen.

    So tat ich es ihm gleich und flammbierte die Kerzen, bis sie grau wurden.

    Auf die Anschaffung des obligatorischen Gasgrills, auf dem der Onkel nicht zurückschreckt ganze Zylinderköpfe und Kurbelgehäuse zuzubereiten, verzichtete ich aber.

    Und siehe, beide Widerstandswerte änderten sich.

    Der Entstörwiderstand fiel leicht ab, und der zwischen Anschlussgewinde und Elektrode ging gen Unendlich.

    Bei einer Kerze konnte ich diese Änderung während des auskühlens sogar mit dem Messapparat live verfolgen.

    Ich werde, sobald sie alle zur Gänze ausgekühlt und, nochmals durchmessen und mit einer brandneuen vergleichen.

    Werte Zuleser, bleiben sie gespannt auf die Fortsetzung.

    moin Chris eher nicht.

    Das Problem des Mopeds ist, dass es grundsätzlich durch gewartet gehört.

    Die Zephyr Baureihe ist solide gebaut und zuverlässig. Allerdings eine gute Wartung vorausgesetzt.

    Also ran N den Speck. Oben am Tank anfangen und unten bei der Ölablassschraube aufhören. :good3:

    Naja, Tank, Vergaser, Zündkabel & sämtliche betreffende Kontakte und Stecker, Steuerkettenspanner, Ausgleichswelle und Schalthebelei habe ich ja schonmal durch. Die Woche kommt noch ein brandneuer LuFi.

    Sehe ich zu das sie erstmal wieder richtig läuft, bis Gewinde und Ventilspiel dran sind und kippe noch Brennraumreiniger mit in den Tank. Der dürfte so Aussehen, wie die Kerzen die ich da rausgeholt habe.

    Können meine Probleme, mal ganz von technischen Zustand abgesehen, auch mit dem Sprit zu tun haben?

    Anfangs hatte ich immer Aral 102 getankt, ich wusste ja nie wie lange sie wetterbedingt steht.

    Und da ich den Tank immer möglichst voll halten wollte, habe ich mir dann auch mal einen 10l Stahl-Kanister gekauft, den ich aber an der Tanke bei mir im die Ecke mit Super+ füllte.

    Kann es sein, dass das 102 den Kollaps immer gerade so abgewendet hat und jetzt wo von der anderen Super+/Super drin ist, mir alles um die Ohren fliegt?

    Ich bin auch der Meinung, wenn eine Kerze, oder sogar 2 Kerzen ( nicht im gleichen Zylinder! ) ausfallen, das merkt man nicht.

    Die 11er hat nur wegen der besseren Abgase Doppelzündung.

    Läuft also auch mit nur einer Kerze.

    Da gibt es weit größere Hubräume, die auch mit nur einer Kerze auskommen.

    Funken denn beide Kerzen gleichzeitig oder die zweite etwas versetzt?

    Wenn ich das neulich im Schaltplan richtig gesehen habe, steuert die cdi alle Kerzen separat, das wäre ja überflüssig, wenn beide synchron zünden.

    Ich hatte vorhin den Eindruck, das ein Zylinder einen Hauch später gezündet wurde.

    Denn Leistung war da, auch kein geblubber wie wenn ein Zylinder ausfällt.

    So heute 200km und 13 Liter, das passt doch schon besser. ?

    Aber, die Kiste ist verflucht... oder mag mich nicht, als erster technischer Apparat überhaupt.

    Gestartet, alles gut.

    Kurz rüber zur Tanke, Luftdruck prüfen und weiter.

    Wieder gestartet, fast wieder ausgegangen, kurzes PiffPaff, dumpferes Motorgeräusch wieder eine Kerze weniger ?

    Drauf geschissen, der Rest lief, keine so großen Ausfallerscheinungen wie vor drei Wochen. In der Hoffnung, dass sich die Kerze wieder berappelt losgefahren.

    Kumpel eingesammelt, etwas durch die Lande gezogen und zum Köterberg. Lief nicht so schön wie die letzten zwei Fahrten, aber soweit ok, halt mit 7 Kerzen.

    Auf dem Weg hin hörte ich hin und wieder zwischendurch ein leises Klacken, wie mit nem kleinen Inbusschlüssel gegen ein Rohr.

    Nach der Pause auf dem Berg beim Starten bemerkt, ein Zylinder kalt. Beide Kerzen in Augenschein genommen, nichts gesehen. Eine neue Kerze rein, ging wieder, weiter geht's. Wieder 7 Kerzen, aber diesmal besser Motorlauf.

    Aber, wie es sich anhörte zischte und poppte es vereinzelt vorne, oben am Motor. Vermutlich die Membrane.

    Während der Fahrt dann öfters dieses zischen oder auch mal das Klacken.

    Nach einigen Kilometern hörte sich die ganze Mühle dann an als hätte ich ein paar Zylinder mehr. Jetzt nicht wegen der Membrane. Muss noch eine Kerze ausgefallen sein.

    Direkt gen Heimat, an der heimischen Säule noch getankt und mal die Krümmer befühlt, alle gut warm.

    Ich weiß jetzt nicht wie die Membrane im Ventildeckel verbaut sind, aber könnte es sein das ich Probleme mit den Ventilschaftführungen habe, oder geht es eher Richtung Kolbenringe oder noch ganz woanders hin:hmm:

    Seufz:brainsnake_1:

    Hach is des schee.

    Gerade 100km gedreht, 6,5 Liter nachgefüllt. Das wird langsam. ?

    Morgen früh das Schaltpedal nochmal ein Stück runterdrehen und dann überlegen wohin ich fahre.

    Neuer K&N kommt die Tage, dann nochmal das Gemisch abstimmen und später Kerzengewinde und Ventilspiel erschlagen.

    Dann ist sie erstmal auf nem guten Stand und ich zufrieden.

    sind ein wenig grau. Warst Du schon bei Achim wegen der Einstellung des Gemischs mit der Colourtune?

    Jawoll, nach sind wir zusammen die 80km gefahren.

    Ach, wo es mir einfällt...

    Was ist das? Ich finde es nicht im Handbuch. Sitzt/baumelt zwischen den unteren beiden Spulen

    Etwa ein geheimer Geheimstöpsel um sie auf 250ps zu bringen, oder kann ich da einen Fluxkompensator anschließen? :/

    Zurück von der Runde zu dritt.

    Motor hängt jetzt gut am Gas, dreht aus dem Keller heraus sauber hoch und zeigt Leistung.

    Aber, es gibt noch immer was zu tun. Drosselklappenwelle zieht Nebenluft?

    Und mein Ölleck scheint noch aktiv zu sein... Scheint doch nicht vom Kettenspanner zu kommen.

    Trotzdem, ich bin erstmal zufrieden. Spritverbrauch scheint nun auch besser zu sein.

    Sie läuft endlich wieder:party_1_1:

    Morgen mal mit Bremsenreiniger auf Falschluft testen, mich dünkt ein ungutes Gefühl bei der Drosselklappenwelle.

    Beim ausblasen schäumte das Kriechöl ein wenig.

    Ich war da wohl zu gründlich mit der Reinigung. Die Drehzahl fällt nicht so spontan ab wie ich es in Erinnerung habe und der Leerlauf ist auch ein wenig eigensinnig, andererseits hatte ich das Leerlaufproblem anfangs nach dem Kauf auch.

    Immerhin, Hände direkt hinterm Auspuff bleiben sauber. Zuletzt spuckte sie reichlich Ruß.

    Morgen zu Achim rüber und mit der Glaskerze mal die Gemischeinstellung überprüfen.

    Vielleicht liegt es auch mit an den Ablagerungen in den Zylindern. Morgen mal ein kleines Ründchen fahren.

    Aber was der Motor auf einmal Laune hat hochzudrehen, herrlich. Jetzt merke ich mal was von den 93 Pferdchen bei einer kurzen Runde auf dem Hof. :gamer4_1:

    Ich hätte jetzt erwartet das es 1:1 Kopien sind.

    Ich weiß zwar nicht wie es bei Kawasaki gehandhabt wird,

    Aber einer unserer Maschinenhersteller nimmt ganz unverblümt zwischen 2 und 5 fachem Marktpreis für Ersatzteile irgendwelcher Zulieferer.

    Für so nen dusseligen Induktionssensor hat der uns mal eben 350 Euro plus Montage berechnet.

    Das Ersatzteil kam original vom Zulieferer verpackt bei uns an.

    Chef hat sich dann auf die Suche gemacht und eine Ecke aus dem Schreibtisch gebissen. 50 Euro das Teil...