Lösung:
Den Regler checken!
Regler – Gleichrichter
ZL/GPZ/GTR: Der Regler sitzt in der Lima und ist rel. leicht aus- umzulöten. Geregelte Drehstromlima wie die meisten PKW, da wird vom Regler der Erregerstrom geregelt. Hab wegen LiFePo (ob`s sein müßte?) nen MOSFET drin und der funzt, wenn ich auch nicht weis, wie……..
Nun hat mich interessiert, wie das in den Zephyren ist:
Regulators/Rectifiers | Motorcycle Products | SHINDENGEN ELECTRIC MFG.CO.,LTD
Dreiphasiger Kurzschlussregler/Gleichrichter (FET)
Diese Regler/Gleichrichter verwenden MOSFETs und Schottky-Dioden für die ACG-Ausgangssteuer-elemente, um eine synchrone Gleichrichtung zu erzeugen und einen geringen Verlust und einen großen Strom zu erzielen. Diese dreiphasigen kurzen Regler/Gleichrichter können bis zu hohen Generatorfrequenzen steuern.
Wiki: … Bei geringen bis mittleren Leistungen werden heute meist Leistungs-MOSFETs als Schalter und für die Freilaufdioden (siehe Synchrongleichrichtung) verwendet, um die Verlustleistung durch die Schwellenspannung von bipolaren Transistoren und von Halbleiterdioden zu vermeiden.
Der hat einen zerlegt:
Den Lichtmaschinen-Regler mal aus der Nähe betrachtet - YouTube
Bild: Regler (+Gleichrichter) Zephyr 750 (von motorrad-technik-maass)
Also ist der drin ist, ist sicher MOSFET?!!!
Wer`s genau wissen will: (Rechte hol ich grad ein, der ist bekannt, ein paar Dörfer weiter..)
Ich nicht, aber man weis ja nie............
Laderegler (Prüfung) von Matthias Barnutz
Die meisten Motorräder besitzen einen kombinierten Gleichrichter und Laderegler. Die Teile sind im Original zwar schweineteuer, enthalten aber nur ein bisschen billige Elektronik. Falls die Motorrad-Elektrik nicht so tut, wie sie soll (z.B. wenn die Batterie nicht ordnungsgemäßes geladen wird), oder ein gebrauchter Regler von einem ominösen Händler gekauft werden soll, ist eine Prüfung angesagt. Zunächst zum grundsätzlichen Aufbau: Die Lichtmaschine hat normalerweise drei Statorwicklungen.
Es wird also Drei-Phasen- Wechselstrom (Drehstrom) erzeugt. Außerdem haben viele Lichtmaschinen noch eine Feldwicklung, so dass die erzeugte Leistung regelbar ist (andere Lichtmaschinen haben Permanentmagneten). Der Gleichrichter / Regler hat i.A. mindestens folgende Anschlüsse:
- drei Anschlüsse zur Statorwicklung der LiMa (ich nenne die Anschlüsse der Einfachheit halber im folgenden "Phase") - ein Anschluss zur Fahrzeugmasse - ein Anschluss zur Batterie und zum Zündschloss - ein Anschluss zum Hauptstromkreis (alles, was hinter dem Zündschloss liegt, und erst beim Einschalten der Zündung mit Strom versorgt wird). Ist die LiMa regelbar, gibt es noch einen zusätzlichen Anschluss zur Feldwicklung. Die Frage nach dem "who is who" kann hoffentlich durch einen Blick in den hoffentlich vorhandenen Schaltplan der Motorrad-Elektrik gelöst werden. Ansonsten ist frohes Farben-Raten angesagt. Der Drehstrom muss also zunächst gleichgerichtet werden, denn die Motorrad-Elektrik arbeitet bekanntlich mit 12V Gleichspannung. Dazu gibt es im Gleichrichter sechs Dioden. Je drei Dioden gehen vom Masseanschluss zu den drei Phasen.
Drei weitere Dioden gehen von den drei Phasen zum Batterie-Anschluss. Diese Dioden können mit einem Multimeter (Diodenprüfung) einfach kontrolliert werden. Von Masse zu jeder Phase muss Durchgang sein, von jeder Phase zur Batterie auch, umgekehrt nicht. Die Regelung geschieht durch 3 Thyristoren und eine Zener-Diode. Wenn die Spannung im Hauptstromkreis (dazu der Anschluss) einen bestimmten Wert (z.B. 14,5 Volt) überschreitet, schaltet die Zenerdiode durch. Dadurch werden die drei Thyristoren gezündet, die dann die drei Phasen der LiMa auf Masse schalten. Da dann an den Thyristoren eine große Spannung abfällt, müssen die Dinger ordentlich gekühlt werden. Die Prüfung der Regelung ist etwas aufwendiger. Man benötigt zunächst mal eine regelbare Gleichspannungsquelle, die mindestens bis 15 oder 16 Volt geht. Wer in seiner Werkstatt ein regelbares Netzgerät stehen hat, ist fein raus. Andernfalls kann man eine weitere Batterie (z.B. so 'ne 4,5 Volt Flachbatterie, falls es die noch gibt?) in Reihe mit der Moped-Batterie schalten (Minus-Pol der Flachbatterie an Plus-Pol der Mopped-Batterie). Da schließt man dann ein Potentiometer (1000 Ohm) dran an (an Masse und den Plus-Pol der Flachbatterie), und den Schleifer an den Anschluss des Reglers (Hauptstromkreis). Das Messgerät schaltet man zur Spannungsmessung zwischen Masse und den Regler-Anschluss. Außerdem braucht man noch eine 12 Volt Glühlampe, die man zwischen Plus-Pol der Moped-Batterie und jeweils eine Phase schaltet. Wenn man nun die Spannung am Regleranschluß langsam hochfährt (am Multimeter abzulesen), muss zwischen 14 und 15 Volt die Prüflampe angehen. Aus geht sie erst wieder, wenn man die Spannung unter den Schwellwert einstellt und die Lampe kurz von der Batterie trennt (das ist eine Eigenart der Thyristoren - einmal gezündet, bleiben sie solange an, bis kein Strom mehr fließt). Die Prüfung des Reglers ist zwar, wie gesagt, etwas aufwendiger, und eignet sich nicht unbedingt, um einen Regler bei einem Gebraucht-Teile-Händler zu prüfen (obwohl auch das geht: eine Glühlampe, eine kleine Batterie, das Multimeter und ein paar Strippen mit Krokoklemmen lassen sich leicht mitnehmen, die Motorrad-Batterie hat man ja eh dabei). Aber auf jeden Fall ist die Prüfung sinnvoll, wenn an der Elektrik etwas nicht stimmt. Denn bevor man den Regler auf Verdacht austauscht, kann man so erstmal den Fehler lokalisieren.