Beiträge von Zeferl

    Mir hat sich der Sinn von E-Fahrzeugen noch nie erschlossen, Ausnahme vielleicht in Stadtkernen, Post, Bus etc.

    Denn "emmissionsfrei" sind weder Atom- noch Kohlekraftwerke, auch wenn sie in Frankreich stehen.

    Und wenn wir ehrlich sind: Sparsame Verbrenner sind persönlich auch nicht unser Ding.

    So denke ich für die Zukunft an ein leistungstarkes aber leichteres Motorrad. Altersbedingt.

    Im größten Notfall auch mit 3 Rädern....

    Gestern bei der 200km-Tour erreichte ich maximal 94°C mit meiner 750er, am warmen Nachmittag.

    Meist waren es nur um die 80°C, also fast zu kalt.

    Digital in der Ölwanne gemessen (mein Einschraubthermometer stimmt auch).

    OHNE Ölkühler, mit 80PS am Rad.

    Klar, die Masse des Motors hält lange warm.

    Schlußbericht:

    Mit einigen Satz Plastigauge (Messstreifen) immer wieder geprüft (dazu montiert), mal längs, mal quer, mal mittig, mal aussen.

    Dazwischen geschliffen mittels Schleifzylinder und mit aufgeklebtem Schleifpapier,

    unter Wasser in der Küchenspüle, da konnte ich gut am abziehenden Grauwasserschwaden die Schleifmenge abschätzen.

    Ich glaube es waren rel. grobe 2/100 Genauigkeit, in der Mitte mehr, aussen weniger, Balligkeit zwecks Ölführung.

    Fertig montiert freier Lauf ohne fühlbares Spiel. Eingeölt, montiert.


    Nun werden es bald 1Td Kilomter die ich seitdem gefahren habe, Drehzahl immer langsam gesteigert.

    Zwischendurch Ölwechsel (wegen Zylinderhohnen).

    Nun drehe ich bis 8Td, bis gute 10Td werden es noch, denn bis knapp dahin wird aufm Prüfstand gedreht.

    Dann wäre es endgültig überstanden!

    Die Kanäle zu den Chokekammern und die der LLD gehen ums Eck,

    da kommt man weder mit Stochern noch Ultraschall durch.

    Klar, dünner Messingblumendraht oder ne Kupferlitze schaffen ein Stück.

    Keine Empfehlung, aus Sicherheitsgründen:

    Ich nehme die Feuerzeug- Nachfüllflasche, mit der Gummispitze, überkopf,

    dann sieht man wo das Flüssiggas rauskommt, insbesondere aus den meist vier (?) kleinen Löchern

    im Bereich der Drosselklappe. Das Flüssiggas wirkt zugleich als Lösungsmittel.

    Bremsenreiniger ist fast das Selbe, hat aber keine Gummispitzendüse.

    Düsen hab ich anfangs mit einem Mikrobohrersatz geprüft, und Öl, per Hand, linksherum.

    Die aufgedruckte Größe stimmt auch mal nicht.

    Einmal sorgfältig ist besser als 5x ein- und ausbauen.......

    "...ULTIMATE/V-Power tanken..."

    Das verführt wieder mal zum Rumlabern:

    Zephyren wurden einst für Normalbenzin entwickelt, auch unter mexikanischen Bedingungen.

    Die Brasilianer fahren auch damit herum.

    Man kann natürlich auch Mineralwasser vom heiligen Berg Kailash trinken, aus welchem der Papst schon mal geschlürft hat...

    Meine 4 fahren schon immer E10, Vergaser mache ich auch, alles ok.

    Bitte humorvoll nehmen!


    z1100: "...alle Düsen und Bohrungen gereinigt.." liest sich gut, noch besser wäre: ".... und auf Funktion geprüft."

    Du hast recht, für deinen Fall.

    Heutzutage ist es aber so dass nur mehr wenige richtig schrauben können, auch mal ausserhalb des Handbuches.

    ICH mache noch ganz andere Sachen....


    Mit MIR sollten sich nur Motorradfahrer über Sicherheit unterhalten, welche mit Warnweste oder so fahren.

    Haupttodesursache sind nun mal nicht gekürzte Gabelfedern sondern das Übersehenwerden.


    Sorry, das mußte ich loswerden!

    Wenn die Kiste gut läuft und nicht säuft, ist es ok.

    Goldfarbene Nadeln verwenden gerne Harleyfahrer zum Optimieren, die alten haben auch CV.

    Mit Keyster gibt es auch viele Möglichkeiten.

    Ich verwende inzwischen Nadeln, die ich nach Länge und Form für geeignet finde, das läuft.

    Und ja, in der ZL fahre ich kleinere Hauptdüsen als Serie, bei K&N, anderen schlankeren Nadeln, etwas offener Airbox usw....

    Pauschal ist es also nicht so einfach.