Beiträge von Chris82

    Dann will ich mal sehen wie sie sich in Zukunft schlägt.

    Zum Kondensat, kann ich nicht ganz ausschließen, aber seitdem das Zelt einen wasserdichten Fußboden hat, sie auf der OSB-Platte steht und das Zelt konstant belüftet und die Luft darin umgewälzt wird, hat sich zumindest außen kein Kondenswasser mehr gebildet. Egal wie Wetter und Temperaturen umgeschlagen sind.

    Das bildet sich jetzt an der dicken Zeltplane.

    Seavas Chris! Lass mich raten - du bist dann wenns ruckelt meist mit minimalster Gasöffnung unterwegs?

    Halt krawallarm innerorts...

    Da läuft sie dann bei 55 gute 2100. Solange ich nicht noch ein wenig Gas wegnehme oder die Straße auch nur leicht abfällt, säuselt sie munter vor sich hin.

    So...

    Ich weiß nicht... Klopp ich dat Ding inne Tonne oder soll ich sie umarmen.

    Ich bin ratlos

    Colortune, scheint meine Kiste mit inkompatibel zu sein. Da kann ich die Schrauben komplett reindrehen, die Flamme ändert sich so gut wie garnicht, nur das der Motor kurz vorm absterben ist.

    Ich bin jetzt Kompromisshalber auf außen 2,5 und innen 2,75.

    Leerlauf ist etwas unrund.

    Synchronisation zumindest passt und war kaum raus. Jetzt läuft sie nahezu vibrationsfrei weich.

    Schiebeebetrieb 55kmh 2100rpm, geht so. Aber nur einen Hauch vom Gas, oder ein leichtes Gefälle und das Geruckel geht los.

    Bei 30 / 1500 auch so, nur noch zimperlicher.

    Sobald sie etwas Gas kriegt, wird sie in beiden Fällen sofort ruhig und zieht an.

    Spritverbrauch... Keine Ahnung, wird sich zeigen.

    Bin dann nach einigem über Land Geschaukel zum ersten Mal mit ihr auf die Bahn gegangen.

    Scheint zu laufen. Gute 20km mit 140 bis 155kmh. Beschleunigung ab 140 eher mau, kann ich aber nicht so richtig beurteilen, ging immer etwas bergauf bergab und der Winddruck war auch nicht ohne. Begab machte sie aber fast schon einen Satz nach vorne.

    Keine Ahnung ob Fahrtwind allein oder noch mehr da war.

    Hat mich etwas hin und her geschubst.

    Ich habe das Gefühl das der Motor jetzt etwas anders+leiser klingt, vielleicht bin ich aber auch nur etwas betäubt.

    Die muss mal von jemandem gefahren werden, der weiß wann was wie zu arbeiten / klingen hat.

    Bei Kaltstart übrigens ein wenig weißer Rauch für ein paar Minuten. Am Endoskop konnte ich etwas Öl an den Einlassventilschäften sehen und die Kegel waren nass.

    Ölverbrauch konnte ich bisher nicht nennenswert feststellen, ist aber auf dem unebenen Hof hier nahezu unmöglich

    So...wieder daheim

    4 Stunden für raus, zerlegen, spülen, blasen, spülen, blasen, die alten Nadeln polieren und alles wieder zusammen und rein.

    Läuft schonmal besser. Beim schieben ruckelte sie wieder etwas, aber ich hatte auch noch nicht die Uhren dran.

    Wobei sich das nicht so verkehrt anhörte und -fühlte.

    Morgen geht's weiter.

    PS, Empfehlungen bezüglich der Einstellungen über Verwendung eines K&N-Klons?

    Halbe Umdrehung mehr, weniger... flubbediwupp

    Also ich bin kein Vollgaspilot.

    Ich werde sicher irgendwann einmal schauen was nach 140 kommt und geht, aber sicher nicht auf Dauer. Das muss ich der alten Dame und vor allem meinen Ohren nicht antun.

    Und ich habe schon auf der Fahrschul-Möhre gemerkt, dass ich mit meiner Statur bei 160 nicht unbedingt gut im Wind liege.

    Um die, unter Spänen begrabene, Frage wieder hervor zu holen.

    Mutig,

    zu mal er ein Endoskop hatte, dafür gibt es Vorsätze, wie kleine Haken, etwas Fett ran und raus mit den Motorkillern.

    Damit hätte ich es auch schlimmer machen können.

    Zum einen die Frage, wäre der Aufsatz durch die Bohrung gegangen und auch wieder problemlos heraus.

    Der Kopf hat 8mm Durchmesser, 9 die Bohrung. Das war auch ohne Anbauten etwas hakelig.

    Zum andern ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, das ich mangels der nötigen Kontrolle die Späne auf dem Kolben festklebe.

    Die Späne waren sehr klein und auch sehr dünn. Die wirbeln beim kleinsten Lufthauch auf, und das Auslassventil ist da sie erste Adresse wo die hingehen.

    Bei größeren, massiveren Spänen hätte ich versucht sie auszublasen oder irgendwie herauszusaugen.

    So, gerade nochmal ein Ründchen zum Feierabend gedreht bei feinstem Wetter.

    Noch etwas unrunder Lauf im Stand, etwas PiffPaff bei kalt und gelegentlich bei warm. Dazu ruckeln im langsamen Schiebeebetrieb.

    Aktuell 6,4 Liter bei nicht ganz ruhiger Fahrweise.

    Morgen nochmal Vergaser raus, alles durchblasen, die originalen LG-Schrauben rein und neue Schläuche dran.

    Dann sollte endlich alles gut sein,... :saint:


    Vorerst?


    PS, Empfehlungen bezüglich der Einstellungen über Verwendung eines K&N-Klons?

    Halbe Umdrehung mehr, weniger... flubbediwupp

    Also ich bin kein Vollgaspilot.

    Ich werde sicher irgendwann einmal schauen was nach 140 kommt und geht, aber sicher nicht auf Dauer. Das muss ich der alten Dame und vor allem meinen Ohren nicht antun.

    Und ich habe schon auf der Fahrschul-Möhre gemerkt, dass ich mit meiner Statur bei 160 nicht unbedingt gut im Wind liege.

    Hauptsächlich entspanntes Landstraßen-Cruisen mit gelegentlich sportlichem Touch.

    Ich hatte vorher Löcher und Werkzeuge mit Schneidöl bestrichen.

    Das hält natürlich nicht für die gesamte Bearbeitung, aber es erleichtert zumindest die ersten 50%.

    Die Hülsen haben oben einen schmalen Bund. Ich habe sie mit Loctite 270 eingedreht und gescheit Handfeste ohne die Muckis spielen zu lassen.

    Dieses Loctite geht zwar nur bis 170 Grad, sollte aber seinen Zweck erfüllen.

    Die Zündkerzen lassen sich jetzt wunderbar eindrehen und auch anziehen, das der Dichtring leicht angestaucht wird.

    Bilder von den Werkzeugen und Hülsen stell ich morgen ein. Ich habe alles stehen und liegen lassen...

    Ohne eure Hilfe wäre das nichts geworden.

    Mein Dank an Riffenberger und Duke für den Tipp mit den Gewindehülsen.

    Und Dir HD, das du mich am Telefon vor ein paar Wochen auf die Schiene aufmerksam gemacht hast.

    Ihre Abwesenheit bemerkte ich, als ich die Deckel für die Montage vorbereiten wollte.

    Als ich die zwei Nippel sah, kam mir unser Telefonat in den Sinn und ich ging auf die Suche.

    Werkstatthandbuch und technisches Know-how hin oder her, erfahrene Leute sind immer eine große Hilfe.

    Bulli ist natürlich auch nicht vergessen.

    Schließlich war er ja vor Ort und hat mit mir, oder eher allein, das Ventilspiel geprüft.

    Nur eines war einen Hauch aus der Toleranz ins plus. Das haben wir dann so belassen.

    In ein paar tausend Kilometern wird es interessanter.

    So, endlich im heimischen Sessel.

    Es löppt. Klingt jetzt alles erstmal gewöhnungsbedürftig, der Schiene sei dank.

    Die Vergaser schreien auch nach einer neuen Einstellung, aber 10 Stunden reichen erstmal...

    Ich habe noch ein kleines Ründchen im Sonnenuntergang gedreht, als kleine Belohnung.

    Immerhin ist mir drei Stunden vor Schluss der Kaffee ausgegangen... Böse Geschichte.

    Ich glaube mir ist ein guter Name eingefallen. Pfuschette

    Und der Typ der das alles verbrochen hat sollte ab sofort Röhrich heißen und den katzengoldenen Pfuscher am Bande um den Hals tragen.

    Hier beim ausfliegen vom OP-Tisch

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