Beiträge von Zeferl

    Oh je...

    Ich habe alle drei (SR 250, ZL 1000 und die D2) umgenadelt.

    Und inzwischen ein Dutzend Vergaser in den Händen gehabt.

    Wenn ich Dynojet finde, fliegen die raus.

    Im Einzelfall können die funzen,

    ICH würde die erstens nicht ohne Prüfstand verbauen,

    zweitens sind die oben am Kopf dünner und schlackern dadurch in der Nadeldüse,

    die mit der Zeit ausgeschlagen wird. Ob man das merkt, ist ne andere Frage.

    Sogar die originalen Nadeln fixiere ich etwas fester (bewegen müssen sie sich noch können).

    Schon lange sollte mein Uhrmacher die Passhülsen für die Dynojet aufweiten........

    Für die 750 und andere habe ich eine Schmierzetteltabelle, ich versuchte die Nadelbezeichnungen Abmessungen zuzuordnen,

    aber das ist unmöglich, die sind scheinbar wild gewählt.

    Die Nadel hat ne Gesamtlänge, die variiert und drei- vier verschiedene Durchmesser am Schaft,

    dazu verschiedene Spitzen. Und mal sind sie innen und aussen anders.

    Und das grad andersrum als ich es erwarte.

    Der Luftstrom kann zu den mittleren Vergasern gerade durch, die bekommen also mehr Luft,

    nehmen dadurch mehr Sprit mit, selbst wenn die Düsen gleich wären.

    Dieser mehr Luft könnte man mit anderen Nadeln mehr Sprit geben (das mit der Kühlung ist ein Schmarrn).

    Andererseits sollten die Vergaser eher die Zylinder gleich befüllen, die inneren könnte man reduzieren......

    Schon die Auflsitung der Nadeln für D und C Modelle ist chaotisch,

    diverse Länderbestückungen, diverse Baujahre.

    Dazu kommt logisch noch die ZR 7, die alten Z 750 bis zu der 650 könnte man auch noch betrachten,

    eigentlich alles, auch andere Fabrikate, welche den Keihin CVK 32 fahren.

    (Bei der 11er wären sogar manche HD`s interessant!).

    Inzwischen liegt die Tabelle in der Ecke, lamgsam wurde sie doppelseitig......

    Ich geh jetzt sogar nach der Optik, die, welche dick bis zur Spitze sind, sind die mageren, langsamen.

    Die mitten unten schlankeren, evtl. sogar mit ausgezogener Spitze, die schnelleren.

    Umdüsen muss man sowieso!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    So hatte ich in der ZL 1000 einfach Glück, der erste Versuch klappte (Prüfstand), mit unbekannten Nadeln,

    verändertem Zündzeitpunkt, anderem LuFi und sehr offener Airbox.

    Die Sorge über mehr Spritverbrauch hat sich bei mir nicht bestätigt,

    meine D2 mit 80PS brauchte letztens 5,8 ltr.

    Fazit:

    Sooo einfach ist das nicht, was auch gut ist, sonst könnte ja jeder Depp......................

    Und irgendwo steht das mit den Nadeln der 750er hier schon, ich stell`s nochmal rein,

    zum korrigieren...............

    Wenn für 300€ ein Vergaser generalüberholt wird,

    bis zu neuen O-Ringen zwischen den Vergasern, Schieber glätten etc.,

    dann ist das günstig!

    Wenn ich da an die Stunden denke..............

    Endtöpfe oder ganze Auspuffanlagen, die meist Leistung fressen, werden für vieel mehr Geld hingeschraubt.

    Und wenn ich hier und woanders mitbekomme, wie oft Vergaser ein- und ausgebaut werden, was das für Ärger ist,

    dann wären auch 500€ ok.

    Ich bin wirklich der Letzte, der auch nur einen € ausgibt, wenn es nicht sein muss (das definiert natürlich jeder anders),

    ja, ich prüfe auch Schwimmerkammerdichtungen und -Nadeln, ob sie nicht doch nochmal verwendet werden können (meist ja),

    aber eigentlich kostet das mehr Zeit als Neue.

    Hier fragt gerade einer an, ob ich für ne 35 Jahre alte ZL noch originale Bremsleitungen habe, seine wären zerbröselt................

    Du hast den schon richtig angesteckt??????

    Ist der Testerschlauch zu?

    Gibt`s ja eigentlich nicht.

    Ja, die D laufen sehr mager, die C auch etwas.

    An der Kerze würde ich das nicht festmachen, nur als ganz grobe Richtlinie.

    Ich empfehle generell die Nadel um 0,5mm zu heben, Scheiben dazu kannst von mir haben, geht eingebaut.

    Und danach an den CO-Tester beim TÜV oder Werkstatt, bißl rumschleimen, dann kostet`s nix.

    Unter 1% seh ich kritisch, unter 0,5 gefährlich, aber so fahren viele rum.

    Nicht nur im Standgas, sondern auch mal bei 3-4 TdU, dann darf es bis 3 - 4% gehen.

    Alles andere ist blinde Vermutung.

    Das muss erstmal keinen Sinn haben,

    mir fällt tägliches was ein, Sinn und Unsinn,

    das sortiert sich dann durch die zur Verfügung stehende Zeit und Mittel.

    Momentan ist eine Art Endpunkt erreicht,

    Die Schweißnaht am ZR-7 wär noch zu putzen,

    dazu montier ich die modifizierten (ob sinnvoll?) Ori-Töpfe/Krümmer.

    Und der andere Kopf fehlt auch noch.

    Für die 4 in 1 kürze ich evtl. den Ausleger von einem zweiten Hauptständer, den ich brauche.

    Boaaahhh...

    Da kriegt man ja ne komplette gute gebrauchte!!!!

    Ich hab mal wieder ne verrückte Idee,

    den Benzinhahn mit Magnetventil hatten wir ja schon mal als Idee,

    aber dazu ne Steuerung für Schubabschaltung am Gasgriff und ON über Zündung???

    Meine diversen TÜVler, seit Jahren,

    erkennen genau was eigentlich eingetragen werden müßte. Sie sagen nichts.

    Kürzlich Einer, der war Spezialist.

    Ich hab sicher mehr als ein Dutzend, eher zwei, Veränderungen, die man eintragen können/müßte.

    Ich gehe davon aus, dass die alle wissen was wirklich relevant ist und was nach Gesetzesbuchstaben eigentlich sein müßte.

    30 Jahre alte Bremsleitungen ok, neue Spiegler Stahflex eintragungsbedürftig?

    Ich hoffe auf Vernunft, und meine bisherigen Gerichtsauftritte sagen mir dass es die auch gibt.

    20 Jahre öffentlicher Dienst mit privatrechtlichen Angelegenheiten bringen schon ein bißchen Erfahrung.

    Das ist doch nix gewerbliches,

    und ich hatte von Ronny schon mal ne Liste, was er da so macht, ist sehr viel.......

    Ist sicher von Motor zu Motor verschieden.

    Und wenn man nur ganz grob nachkalkuliert, ist wie bei mir mit den Armaturen, 2,50 bis 3€ Stundenlohn.....................