Hm, soll ich hier auch mal was beitragen?
So mit 13 1/2 hab ich für beim Jobben verdiente 40.- DEM ein Comar Moped gekauft. Der Tacho war kaputt und als ich es bekommen hab war nur eine Pedale dran. Einen Schwimmer hatte der Vergaser aucch nicht mehr. Den hab ich aus einem Weinkorken gemacht, die Nadel aus einem Stahlnagel geschliffen. Weil der Korken in der ersten Zeit im Benzin gequollen ist, mußte ich den zuerst alle paar Tage abschleifen, damit er sich wieder bewegen konnte.
Aber es fuhr erstmal im Hof und im Wald.
Bei den alterschwachen Reifen riss dann irgendwann der Draht aus der Karkasse. Das war aber ncihts, was mich aufgehalten hätte, auch wenn die sauer erarbeiteten Kröten für Sprit gebraucht wurden.
Mit stabilem Knopfgarn hab ich dann die Drähte wieder an die Karkasse genäht, damit haben die Mäntel bis zum Tod des Moppeds gelebt.
Dann, mit einem regelmäßigern Job, kam ne Hercules Hobbyrider. Die war ständigen Umbauten ausgesetzt und hat das auch drei Jahre klaglos erduldet.
Danach Auto, Studium, Haus, Kinder, Arbeit usw.
Klasse 1 war mangels Mitteln nicht drin.
Aber die Faszination hat nie aufgehört.
Dann hab ich mir eine 750iger gekauft.
Gabel überholt, weil der Tank durchgerostet war einen schwarz-grauen Lacksatz montiert, Führerschein A gemacht, gerne viel gefahren.
Bevor ich die hatte, lief die bis zu ihrem 42.000. Kilometer in Berlin.
Als der Öldurst deutlich über 1l/1000km lag war die Frage nach einem gescheiten Motor oder einem Ersatz.
Lenkkopflager und Radlager waren fällig. Stoßdämpfer hinten auch.
So hab ich sie, sehr zu meinem ständigen späteren Ärger, durch eine XJR1300 erstzt.
Hätt ich sie mal behalten!